Inhalt:Dagmar Leupold erzählt in ›Eden Plaza‹ von der Katastrophe einer sich verzehrenden Liebe. Sie tut es oftmals reflektierend, niemals pathetisch, oft sehr beiläufig, zuweilen mit einer grossen, an die Nieren gehenden Illusionslosigkeit und mit einer sich im Laufe des Buches steigernden Kühle, die keinesfalls mit Kälte verwechselt werden sollte.Die erogenen Zonen des Alltags und die Abnutzungserscheinungen im Beziehungskampf werden präzise beobachtet und dann in einer Mischung aus poetischer Dringlichkeit, lakonischer Nüchternheit und gelehrsamer Sprödigkeit vorgeführt.Eden Plaza ist ein Live-Bericht aus dem Schlafzimmer.Der Roman ist so schlank und ökonomisch geschrieben, wie man sich
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